Indische Gewürze
Das Geheimnis der indischen Kochkunst liegt in der Zusammenstellung der Gewürze. Currypulver - ein in Europa gängiges Mischgewürz - wird in der indischen Küche nicht verwendet. Curry nennt man in Indien eine Sauce, die für jedes Gericht extra aus einer Kombination verschiedener Gewürze zubereitet wird. Die Schärfe oder Mildheit jeder Speise hängt vom Anteil des Chili ab,
der extravagante Geschmack aber wird von den übrigen Gewürzen bestimmt. Sie erst ergeben den passsenden Curry zu jedem Gericht.
Hier sehen Sie eine kleine Zusammenstellung verschiedener Gewürze mit deren Eigenschaften.
Bockshornkleesamen
Entzündungshemmend, vorbeugende Wirkung gegen Abszesse, Blähungen, Geschwüre, blutreinigend und heilt Nierenblutungen
Garam Masala
Die wörtliche Übersetzung von Garam ist "warm" oder "heiß". Garam Masala bedeutet demnach heiße Gewürzmischung, sie besteht aus verschiedenen indischen Gewürzen, die sich jede indische Hausfrau individuell mischt. Grundlagen sind immer Zimt, Koriander, Nelken, Pfeffer, Ingwer und Kreuzkümmel.
Ingwer
Frischer Ingwer ist der scharf aromatische Wurzelstock der tropischen Pflanze Zingiber officinale. Auch im Ayurveda ("traditionell indische Heilkunst", wörtlich bedeutet es "Lebensweisheit" oder "Lebenswissenschaft" von den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) übersetzt) hat frischer Ingwer einen hohen Stellenwert. Er ist appetitanregend, heilend bei Entzündungskrankheiten und Infekten, Rückenschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Migräne, Bronchitits u.v.a. .
Kardamon
Enthät Vitamin A, B und C, hilft gegen Mundgeruch, Verdauungsstörungen, Magenbeschwerden, Nervosität, Atembeschwerden, Erkältung und Heiserkeit.Koriander
Wirkt anregend auf die Verdauungsorgane, Aphrodisiakum.
Kurkuma
Kurkuma ist, wie Ingwer, ein Rhizom (Wurzel) und spielt in der südindischen vegetarischen Küche dieselbe Rolle wie Salz. Es verleiht allen Masalas die magische gelbe Farbe und wirkt appetitanregend, verdauungsfreundlich, blutreinigend, heilt Blasen- u. Nierenleiden sowie Hautkrankheiten.
Safran
Safran wird aus den Narben der Krokuspflanze "Crocus sativus" hergestellt. Es ist das teuerste Gewürz der Welt. In manchen Zeiten wurde es sogar höher als Gold gehandelt, dennoch wird es in der indischen Küche häufig verwendet. Die, anläßlich religiöser Feste, im Süden und Südwesten Indiens, gefertigten Süßspeisen enthalten allesamt Safran.
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